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Sommerzeit, Sarmatien, Wriezen

Sommerzeit – Dokumentarfilmzeit? Das, so scheint’s, war einmal. In dieser Woche finden sich in den Wiederholungsschleifen zwar einige interessante Filme, aber nichts wirklich Neues im Programm –  jedenfalls nicht, was wolfsiehtfern sichten konnte. Hier die spärlichen Höhepunkte

Pepe Mujica war Guerrillero und dann Staatspräsident Uruguays. Ein erstaunlicher politischer Weg und ein erstaunlicher Präsident. Heidi Specogna, Spezialistin für langen dokumentarischen Atem hat ihn porträtiert. Der Film lieft jüngst auf Arte zu besserer Sendezeit, jetzt in der Arte-Wiederholungsschleife: „ Pepe Mujica – Ein Präsident aus Uruguay“, ( Mo 18.07.2016, 02.10 bis 03.35<)

Volker Koepps Film „In Sarmatien“ hat schon einen größeren Rundlauf durch de Programme hinter sich. Aber wer ihn noch nicht gesehen hat – ein typischer Koepp-Film. Eine lange Reise von der Ostsee bis ans Schwarze Meer, lange Einstellungen, viel Natur, kluge Fragen und nachdenkliche Antworten junger Menschen, die über ihre Zukunft nachdenken. (RBB, 19.07.2016, 23.30 -01.35)

Nach Wriezen. Über das Leben nach der Haft“. Wriezen ist eine Jugendstrafanstalt in Brandenburg. Der Filmemacher Daniel Abma begleitet drei straffällig gewordene Jugendliche nach ihrer Entlassung über drei Jahre hin. Der Film bekam 2015 den Grimme-Preis.  (Phoenix, Mi 20.07.2016, 23.45-01.15

Und noch ein Longrunner für all jene, die dieses Wunderwerk an Film noch nicht gesehen haben sollten: „  Kinshasa Symphony“ von  Claus Wischmann and Martin Baer. Über Menschen, die in der Millionenmetropole Kinshasa ums Überleben kämpfen und gleichwohl ihrem musikalischen Traum nachstreben – und sei es, dass sie sich die Instrumente selber bauen müssen. WDR, Mi 20.07.2016, 00.55 bis 02.30.

„Songs from the forest“ und „Die Geschichte der RAF“ stehen noch in den Mediatheken. Und was sonst noch läuft, findet sich in der entsprechenden Rubrik.

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