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Highlights: Lenin, Precht, Geld

Wegen Arbeitsüberlastung fährt wolfsiehtfern in dieser und den nächsten Wochen auf ganz schmaler Spur. Es wird immer etwas fehlen, derzeit sind es die neuen Dokumentarfilme im Kino. Aus der Wiederholungmaschine Fernsehen haben wir in dieser Woche neben den üblichen Verdächtigen, die schon seit Wochen durch die Programme zirkulieren, zwei selten gezeigte Filme herausgefischt.

Als Richard David Precht noch kein Bestseller-Autor war, schrieb er ein Büchlein über seine linke Erziehung und machte mit Andre Schäfer auch einen interessanten und amüsanten Dokumentarfilm – eine kleine linke Kulturgeschichte, wenn man so will. „Lenin kam nur bis Lüdenscheid“ (SWR, Mi 20.01.2016, 00.50-02.20); hier die Kritik.

Und ein Thema, das sich so gar nicht recht für den Dokumentarfilm zu eignen scheint, hat Claus Strigel 2009 angepackt: das Geld. Seither ist auch schon wieder einiges in Gelddingen geschehen, es wird interessant sein, ob Strigels dokumentarisch eingesetzte Naivität heute noch bestand hat. Der Satz des Filmtitels „Der Schein trügt“ stimmt auf jeden Fall noch (ARD Alpha, Fr 22.01.2016, 21.00-22.35); hier die Kritik.

Und dann laufen noch „Der Banker“, auch hier stimmt der Untertitel „Master of Universe“ ganz sicher noch (Phoenix, Do 21.01.2016, 02.15-03.45, hier die Kritik)  und „Das Mädchen“ von Eric Friedler (WDR, Mi 20.01.2016, 23.40-01.00, hier die Kritik). Schließlich noch „Willkommen auf Deutsch“ von Carsten Rau und Hauke Wendler. Wird interessant sein, zu sehen, ob ein solcher Film den gegenwärtigen Rechtsdrehungen im Land standhalten kann (HR, Do, 21.01.2016, 00.10-01.40); hier die Kritik.

Und was sonst noch läuft, das steht in der Rubrik „Was sonst noch läuft“.

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