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Haymatloz. Von Eren Önsöz

Der Bosporus: für viele Türken das Tor nach Europa. Für die Europäer ein immer wieder sehnsuchtsvoller Ort, eingebettet in eine berauschende Landschaft und eine schillernde aber fremdgebliebene Welt. Zwischen den beiden Enden – Deutschland und der Türkei – entfaltet die türkische Filmemacherin Eren Önsöz ein Kapitel deutsch-türkischer Vergangenheit, von dem heute kaum jemand etwas weiß. Ein Film über das unfreiwillige Leben zwischen Orient und Okzident: . „Haymatloz – Exil in der Türkei“ . Von Heike Heinrich. Weiterlesen →

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„Der Banker – Master of the Universe“. Von Marc Bauder

Über die Finanzkrise sind schon viele Filme gemacht worden, Dokumentationen meist, in denen ein Sprecher erklärt, was es zu erklären gibt, während die Kamera aus purer Bebilderungsnot an den Fassaden der Bankentürme herumrutscht. Diese Blicke auf die Bankentürme gibt es auch in Marc Bauders Film „Master of Universe“, Boris Weiffenbach hat sie gedreht. Aber hier erzählen sie etwas: dass es mit der Transparenz, die sie behaupten, nicht weit her ist. Aber drinnen, da erzählt jemand aus dem Inneren des Finanzkapitals.(HR, 03.11.,2016, 23.45-01.15). Demnächst läuft Marc Bauders neuer Film zum Thema, „Dead Mans Working“, ein Fernsehfilm, in der ARD-Themenwoche „Zukunft der Arbeit“ (Mi 02.11.2016, 20.15-21.45)  Weiterlesen →
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„Akte D“ von Christoph Weber, Winfried Oelsner, Florian Opitz

Unsere Erinnerungskultur wandelt sich. Die Zeitzeugen, die noch über die Nazizeit berichten können, werden immer weniger. Geschichts-TV als Erinnerungsfernsehen funktioniert nicht mehr, es muss neue Wege suchen. Geschichte wieder vornehmlich aus Strukturen, aus Dokumenten und historischen Erkenntnis zu lesen, zugleich aber mit langem Atem – das könnte der Weg für das Geschichtsfernsehen der nächsten Jahre sein. („Akte D – Das Versagen der Nachkriegsjustiz“ (Noch in der Mediathek des WDR; in den folgenden Wochen zahlreiche Wiederholungen auf ARD-alpha und phoenix) Weiterlesen →

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„Der Hannover-Komplex“. Von Lutz Hachmeister

Hannover als Brutstätte für Politiker. Albrecht, Schröder, Wulff, Gabriel, Steinmeier, Von der Leyen, Trittin. Mehr noch: Retorte für eine dickflüssige Melange aus Politik, Medien, Wirtschaft und  Kultur. Lutz Hachmeister hat ein deutsches Sittengemälde gedreht und ermöglicht einen Blick in die politische Maschinerie – hat man inzwischen nicht mehr oft im Fernsehen (Noch in den Mediatheken von rbb und ARD) Weiterlesen →

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Unter Wert gehandelt. Zur Lage des Dokumentarfilms. Von Fritz Wolf

Dokumentarfilme werden nur noch selten wahrgenommen. Die Sender haben sie ihrem  Publikum geradezu abgewöhnt und gehen sehr mit ihrem Programmvermögen um. Kaum noch jemand weiß, wo und wann man überhaupt Dokumentarfilme sehen kann. Die Programmkinos scheinen auch die Lust verloren zu haben, das Genre für ein filmaffines Publikum zu pflegen. Ein wenig sind Dokumentarfilme in der visuellen Kultur so etwas wie der Jazz in der Musik: Außenseiter, ein Fach für Liebhaber und Kenner. Aber warum ist das so? Weiterlesen →